Netzwerke:
Hardware-
voraussetzungen

Selbstverständlich benötigen Sie für den Aufbau eines regelrecht funktionierenden Netzwerkes die dazugehörige Hardware. Hier müssen Sie wiederum die verschiedenen Bestandteile eines Netzwerkes einzeln berücksichtigen:

  • Server:
    Die allgemeine Hardware eines Servers sollte so gewählt werden, dass auch bei mäßigen bis hohen Belastungen (= Anfragen von Client-Seite) noch ein effektiver Betrieb möglich ist. Dies heißt im einzelnen: dem Zweck angepaßte CPU-Taktfrequenz, eine oder mehrere Festplatten mit ausreichendem Speichervolumen, großzügig gewählter Arbeitsspeicher.
    Die spezielle Hardware sollte sich nach dem Zweck Ihres Netzwerkes richten. Für den Anschluß an die Netzwerkperipherie ist eine Netzwerkkarte mit ausreichender Datendurchflußrate (heute normalerweise 100 MBit) nötig. Um bei Stromausfällen einen Datenverlust zu vermeiden, empfehlen wir außerdem den Einsatz einer unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV). Sollten Sie den Server gleichzeitig ins Internet einbinden wollen, empfiehlt sich eine ISDN-Karte oder ein Router. Für die Bereitstellung einer netzwerkbasierten Kommunikation kann auch der Einsatz einer Telefonanlage nützlich sein, die nahtlos in Ihr Netzwerk integriert wird.
  • Clients:
    Wenn Sie die Hardware für Ihren Server großzügig kalkuliert haben, kann auf der Clientseite häufig auf aufwendige Hardware verzichtet werden. Dies gilt nicht, wenn clientseitig besonders aufwändige Prozesse ablaufen (z.B. Programme, die mehr Ressourcen benötigen). Die Hardware muss dann dem Einsatzzweck entsprechend angepaßt werden. Für den Anschluß an den Server benötigen Sie als Schnittstelle eine geeignete Netzwerkkarte.
  • Verbindung:
    Um die Clients mit dem Server zu verbinden, muss eine zweckmäßige Verkabelung erfolgen. Häufig werden für mittlere bis große LANs TwistedPair- oder Koaxialkabel verwendet. Bei der Vernetzung müssen außerdem je nach Größe des Netzwerkes Switches/Hubs verwendet werden.


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