Software:
Virenschutz |
Die Verbreitungsmöglichkeiten
für Computerviren aller Art haben sich in
den letzten Jahrzehnten rasant verbessert. Dies hängt nicht
zuletzt mit der zunehmenden Globalisierung und der fortschreitenden
Anbindung von Unternehmen und privaten Haushalten an das Internet
zusammen. So nutzen Viren heute schnelle Datenautobahnen, um sich
binnen Stunden/Tagen über ganze Internet-Infrastrukturen zu
verbreiten, während sie noch vor einem Jahrzehnt auf die Verbreitung
über Datenträger (z.B. Disketten) angewiesen waren.
Weil es heute so einfach ist, Viren über das
Netz zu verbreiten, zeigen sich erstaunliche Parallelen zur Biologie/Medizin
auf. Ständige Mutation ermöglicht biologischen
Viren, unser Immunsystem zu überlisten, denn deren
Oberflächenantigene ändern sich ständig und können
deshalb von unseren Antikörpern nicht erkannt werden.
Genauso verhält es sich mit Computerviren:
Ihre Entwickler streuen ständig neue Abarten und Typen und
können so weltweit einen volkswirtschaftlich beträchtlichen
Schaden in Computernetzen anrichten.
Umso wichtiger ist es, entsprechende Schutzmaßnahmen
zu ergreifen. Zunächst jedoch eine kleine Übersicht über
die gängigsten Virenarten:
- Boot-Viren:
...überschreiben den Boot-Sektor, d.h. den Bereich der Festplatte,
der das Betriebssystem des Rechners enthält, und verlagern
Daten des Betriebssystems auf andere Sektoren, so dass beim Booten
zunächst die Virusinformation gelesen wird. Der Virus gelangt
so bereits vor dem Starten des Betriebssystems in den Arbeitsspeicher
und verbleibt dort.
- File-Viren:
...lagern sich an Programmdateien an und kommen so zuerst zur
Ausführung, wenn das Programm gestartet wird. Viren können
so auch das Starten von Programmen verhindern oder Programmfehler
provozieren.
- Makro-Viren:
...werden in einer Programmiersprache für Makros geschrieben
(z.B. Word-Basic) und verstecken sich in harmlos aussehenden Dateien
(z.B. Word-Dateien). Werden diese Dateien geöffnet, so wird
der Makro ausgeführt und damit der Virus aktiviert.
Die Verwendung von Büro-Kommunikationssoftware
(z.B. MS-Outlook mit MS-Exchange) kombiniert mit zunehmender Nutzung
von E-Mails als Kommunikationsmittel macht die
Virenverbreitung noch einfacher und schneller.
Die meisten Viren nutzen dafür Sicherheitslöcher in der
Software, indem Attachments (mit Makro-Virencode, z.B. *.VBS) automatisch
ausgeführt werden. Die Viren entfalten dabei nicht nur ihr
zerstörerisches Potential (Löschen von Daten etc.), sondern
versenden sich selbständig an alle Kontaktpersonen in Outlook-Adressbüchern
und sorgen damit für ihre rasche und einfache Weiterverbreitung.
DESHALB: Schützen Sie sich
und Ihr Unternehmen durch ständig aktuell gehaltene Anti-Virensoftware.
Besonders bewährt hat sich dabei die NAI/McAfee-Produktlinie,
die gleich an mehreren Punkten für umfassenden Schutz sorgt.
Lassen Sie sich aber nicht auf's Glatteis
führen:
Es treten immer wieder sogenannte Hoaxes auf. Hierbei
handelt es sich um E-Mails mit dringenden Warnungen vor Viren, die
sich angeblich schon auf Ihrer Festplatte befinden sollen, und einer
detaillierten Beschreibung, wie diese zu entfernen sind. Diese Warnungen
sind jedoch nichts anderes als böse Scherze und stammen meist
auch nicht aus seriösen Quellen. Um zu überprüfen,
ob eine Warnung ernstzunehmen ist oder nicht, bietet McAfee Ihnen
ein Virenlexikon
an. Hier werden alle aktuellen Viren erfasst und entsprechende Informationen
hinterlegt. Vorsicht: Bitte befolgen Sie
keinesfalls die Instruktionen in solchen E-Mails, nicht selten werden
Sie nämlich zur Löschung wichtiger Systemdateien aufgefordert.
Fragen Sie im Zweifelsfall bei uns nach!
Weitere Informationen über die Produkte von
NAI/McAfee erhalten Sie in unserem Shop.
Darüber hinaus bietet Ihnen das Bundesamt
für Sicherheit in der Informationstechnik auf
seinen Webseiten umfassende Informationen über Viren und geeignete
Schutzmaßnahmen.
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